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Hier können Sie unseren Flyer downloaden - Viel Spaß!

 

Programmflyer November/Dezember

900 KB 

 


Die nächsten Veranstaltungen

 

28. November 2014 - Beginn 20.00 Uhr

Hagen Allstars

 

29. November 2014 - Beginn 16.00 Uhr

Hänsel und Gretel

Kinder- und Jugendchöre der Christuskirche

 

30. November 2014 - Beginn 20.00 Uhr

GlasBlasSingQuintett

"Süßer die Flaschen nie klingen"

Das besondere Weihnachtskonzert

 

ab 4. Dezember 2014 - täglich

Varieté Porta P.

hier einige Eindrücke 

 


Jochen Schell

Ein Ästhet, der Bilder in die Luft wirft, die den Augenblick weit überdauern.

 

Unter den Jongleuren ist Jochen Schell der Avantgardist. Angefangen hat er in einem Park in Kelkheim. Vor Kurzem war er im „Tigerpalast“ zu sehen.

Ist das noch Jonglieren? Jochen Schell haucht den Ringen Leben ein. Wie kleine Helferlein folgen sie seinen Befehlen. Einer rollt wie aufgezogen über seinen ausgestreckten linken Arm hoch zum Genick und dann weiter den rechten Arm hinunter. Ein anderer macht sich selbständig, scheint in der Luft zu schweben und Schells Arm mit sich zu ziehen. Das ist mehr als Jonglage, das ist ein Spiel mit Illusionen.

 

Avantgarde-Jongleur nennt sich Schell – und das zu Recht. Der Mann aus Berlin hat das Jonglieren weiterentwickelt zu einer fast dramatischen Kunstform. In der Tat ist die Kunst des Jonglierens der Kunst des Zen verwandt. Man muss hier wie dort ganz bei sich sein und den Körper mit dem Geist in Einklang bringen.

Der Jongleur aus Kelkheim, der heute in Berlin wohnt, sagt nicht: Hoppla, hier bin ich. Er ist eher eine Tüftler-Natur, der lange an seinen Ideen arbeitet. Besagter Nummer mit den Ringen ging ein vierjähriges Tasten, Probieren und Üben voraus. Die Ringe hat Schell selbst gebaut aus Holz, das von einem Gummimantel umgeben ist. Sie sind dreimal so schwer wie normale Jongleur-Ringe, ihre Trägheit ermöglichen ganz andere Tricks, als man sie normalerweise sieht. Man merkt, dass bei dieser Nummer die Jonglage, die Pantomime, die Aktion, die Musik, das Licht und das Kostüm genau aufeinander abgestimmt sind, und kann durchaus von einem Gesamtkunstwerk sprechen. Schell selbst wirkt mit seiner Glatze, den langen Koteletten und dem Bartkringel, der von seinem Kinn absteht, wie ein hohepriesterlicher Zeremonienmeister.

 

Die Jonglierkunst immer neu zu erfinden – das ist Schells Ehrgeiz. Er ist keiner, der sich eine Nummer zusammenbastelt und mit dieser sein Leben lang durch die Welt tingelt. „Ich will nicht 20 Jahre lang dasselbe zeigen“, sagt er. Während seiner Zeit bei der Zirkusschule in Frankreich sind ihm in mancher schlaflosen Nacht Ideen durch den Kopf gerauscht, wie er bestimmte Probleme seiner Nummer lösen und ideale Abläufe finden kann. Noch heute grübelt er zuweilen des Nachts über Innovationen nach. „Ich wollte schon immer auf der Bühne etwas machen, das es noch nie gab.“ Auszug aus Frankfurter Allgemeine

 

 

 

Ticketreservierung auch telefonisch möglich unter 0471/932330.

 

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