Home  |  Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz  
Sa. 24.11.2018  | 20:00 Uhr
Theater im Fischereihafen | Am Schaufenster 6 | 27572 Bremerhaven
Gardi Hutter
"Gaia Gaudi"
Veranstalter: Theater im Fischereihafen

GARDI HUTTER

„Gaia Gaudi“

Regie: Michael Vogel

Was ist zu tun, wenn die Jungen ihren Platz einfordern, die Alten aber noch Lust und Energie und Ideen haben und nicht abtreten wollen? In früheren Zeiten übernahmen die Jungen Verantwortung und Macht just in dem Moment, als die Alten sich aufs Ofenbänkchen setzten und bald danach das Zeitliche segneten. Die Zeiten sind vorbei! 

Die Menschen werden älter, wir haben einen fast paradiesischen Zustand erreicht, hohe Lebenserwartung und dazu noch Wohlstand,  was dazu führt, dass verschiedene Generationen nicht mehr nacheinander leben, sondern große Teile ihres Leben miteinander verbringen

Heute denken die Alten gar nicht mehr daran, schnell wegzusterben, und vom Staat wollen sie auch nicht leben.  Sie lieben ihren Beruf, sind oft voller Ideen und Energie. Was sie an physischer Kraft verlieren, gewinnen sie an Erfahrung, und manchmal sogar an Humor und Gelassenheit. Gleichzeitig wollen sie den Jungen Raum lassen. Ein Dilemma, das sich lösen lässt, indem sich die verschiedenen Generationen aufeinander einlassen. Da Gardi Hutters Tochter (Neda Cainero), Sohn (Juri Cainero) und Schwiegertochter (Beatriz A. Navarro) seit Jahren professionell  in den Bereichen Musik, Tanz und site-specific-theatre  arbeiten,  haben die Vier beschlossen, sich gemeinsam dieser  Herausforderung zu stellen. 

Thema ist der Generationenwechsel, mit all seinen Reibungspunkten, Chancen und Problemen. Was passiert da genau? Was wollen die einen, was wünschen sich die anderen, wo entstehen Synergien, wo klaffen die Abgründe?? Denn nicht nur der Altersunterschied spielt hier eine Rolle, auch die Interessen sind unterschiedlich gelagert, und so prallen in Gardi Hutters neuer, ebenso anthropologischer wie poetischer Inszenierung nicht nur die verschiedenen Vorstellungen und Spielstile lustvoll aufeinander, sondern es mischen sich auch die Sparten: Musik, Tanz, Theater – und Clown. 

Was dabei herauskommt? Ein körperliches, musikalisches, symbolisches, tragisch-komisches Theaterstück, das vermutlich sowohl beim Entstehen als auch später beim Zuschauen ungeheuer viel Spaß machen wird. Dirigieren wird das Werk Michael Vogel, der als langjähriger künstlerischer Leiter von ‘Familie Flöz‘ schon viel Erfahrung mit Familienarbeit hat.

http://www.gardihutter.com